"Mit Agroforst den Klimawandel und die Armut bekämpfen"

von Hanspeter Huber

Eine Pflanzung - viele Pflanzen: Dank Agroforst diversifizieren die Bauern ihre Einkommen.


Hohe Baumdichte, intensive Schulung der Kakaobauern und Marktzugang für Diversifizierungsprodukte wie Mango, Bananen oder Maniok: Petra Heid, Leiterin Nachhaltigkeit bei Chocolats Halba, erklärt im Interview mit der World Cocoa Foundation unsere Projekte für dynamische Agroforstwirtschaft. Und: Sie verrät, wie viel die Bauern unseres FINCA-Projekts in Ecuador durch den Mischanbau anstelle von Monokulturen mehr verdienen.

Das Projekt FINCA in Ecuador wurde Anfang 2018 mit dem Swiss Ethics Award für "herausragende ethische Leistungen" ausgezeichnet. Wir fördern darin den Kakaoanbau mittels dynamischer Agroforstwirtschaft, einem revolutionären Ansatz: Kakao wird in Misch- statt Monokultur zusammen mit anderen Fruchtbäumen sowie Edelhölzern gepflanzt. In einer hochdiversifzierten Umgebung mit geschlossenem Nährstoffkreislauf. Die Durchmischung führt zu verbesserter Biodiversität und Bodenfruchtbarkeit. Die Bäume speichern Wasser, verhindern Erosion und schützen das Klima. Die Bauern verdienen mehr dank höherer Kakaoernten und zusätzlicher Einnahmen durch den Verkauf von Edelhölzern und Früchten. Motto: #MixItFixIt. 

Dazu kompensiert Chocolats Halba seit 2011 betriebliche CO2-Emissionen und Produktemissionen in Aufforstungsprojekten in Honduras und Peru.  Jeden Tag pflanzt Chocolats Halba 140 Bäume, um Wälder wieder aufzuforsten und das Klima zu schützen.

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