Kampf gegen Abholzung: gute Noten für Chocolats Halba

von Hanspeter Huber

Mit Handarbeit gegen das Verschwinden der Regenwälder: Aufforstungsprojekt in Peru.


Anerkennung für das Nachhaltigkeitsengagement von Chocolats Halba: In der Studie "Behind the wrapper" der US-Umweltorganisation Mighty Earth über Abholzung in der Kakaobranche ist Chocolats Halba als "best-in-class company" eingestuft. Also als Vorbild für Schokoladenhersteller, die nichts oder nur wenig für die Erhaltung von Regenwäldern unternehmen. Das Portal Spiegel Online lobt in seinem Artikel über den Bericht zudem, dass Chocolats Halba "in den vergangenen Jahren Hunderttausende Bäume gepflanzt hat".

Weit über 300'000 Bäume gepflanzt
Seit 2011 kompensiert Chocolats Halba alle betrieblichen CO2-Emissionen in einem Aufforstungsprojekt in Honduras. Die Emissionen einzelner Schokoladenprodukte kompensiert das Unternehmen in einem Aufforstungsprojekt in Peru. Seit 2011 hat man weit über 300'000 Bäume gepflanzt. 

Dazu verfolgt Chocolats Halba einen revolutionären Ansatz, um Umweltprobleme wie Abholzung zu bekämpfen: In all ihren Kakao-Ursprungsländern hat sie Projekte für dynamische Agroforstwirtschaft lanciert. Dabei wird Kakao in Misch- statt Monokultur zusammen mit anderen Fruchtbäumen sowie Edelhölzern gepflanzt. Motto: #MixItFixIt. Die Durchmischung führt zu verbesserter Biodiversität und Bodenfruchtbarkeit. Die Kakaoernten steigen, dazu profitieren die Bauern von zusätzlichen Einnahmen durch den Verkauf von Edelhölzern und Früchten. Damit wird das Risiko reduziert, dass Bauern auf der Suche nach fruchtbaren Böden in geschütze Wälder eindringen.

Das Agroforst-Projekt in Ecuador wurde Anfang 2018 mit dem Swiss Ethics Award für "herausragende ethische Leistungen" ausgezeichnet.

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