Honduras

Honduras ist eines der Länder, in dem bereits die Olmeken, die Maya und die Azteken  Kakao systematisch kultiviert und getrunken haben. Die ursprünglichen Kakaosorten, die sogenannten "Criollos" gehörten zu den edelsten Kakaosorten überhaupt.
Nachdem 1998 der Hurrikan Mitch weite Teile Honduras' und viele Kakaopflanzungen der Kleinbauern zerstört hat, lancierte Chocolats Halba 2008 ein Projekt mit dem Ziel die Jahrtausende alte Kakaotradition wieder zu beleben. Sie unterstützte die Bauern dabei, sich zu organisieren und ihre Kakaopflanzungen im Mischanbau (Agroforst) wieder aufzubauen. 2010 organisierten sich die Kleinbauern zur Kooperative APROSACAO. 2013 gründete Chocolats Halba ihre erste Tochterfirma in Honduras. Zusammen mit ihren Projektpartnern COOP und DEZA bietet die Chocolats Halba Honduras AG umfassende Unterstützung für die Kleinbauern:

  • Ausbildung bez. nachhaltigem Kakaoanbau und Qualität
  • Vereinfachter Zugang zu Krediten
  • Finanzierungshilfe für Infrastruktur
  • Langfristige Verträge mit fixen Preisen weit über dem Weltmarkt

Der Mischanbau ist ein erfolgreiches Konzept, das den Bauern zu zusätzlichem Einkommen verhilft und die Biodiversität erhöht. Zudem kann Chocolats Halba ihre betrieblichen CO2-Emissionen in der eigenen Wertschöpfungskette kompensieren. Dies indem sie auf den Kakaopflanzungen Edelhölzer anpflanzt.