Projektschokoladen machen den Unterschied

von Administrator

In der Masoala-Halle des Zoos Zürich fand eine Medieninformation statt, welche die Geschichte eines langjährigen Engagements von Chocolats Halba, Coop und dem Zoo Zürich für den Masoala Regenwald und Kakakaobauern in Madagascar aufzeigt. Das Resultat: Die ersten CO2-neutralen Bio Fairtrade Naturaplan Projektschokoladen mit Edelkakao aus Madagaskar. Und es geht weiter.

 

 

«Ich sehe es als meine Berufung, meine Erfahrungen mit Kollegen zu teilen, denn nur so erzielt das Projekt eine nachhaltige Wirkung», so Felestin Randrianjafy, Kakaobauer in Madagascar.

 

Naturaplan Projektschokoladen machen den Unterschied
Die Qualität des Kakaos ist der Schlüssel zu einer vollkommenen Schokolade. Um den
Geschmack und die Qualität langfristig zu garantieren, müssen höchste Ansprüche an
eine nachhaltige Wertschöpfungskette erfüllt werden. Coop, Chocolats Halba und der Zoo
Zürich haben in Madagascar ein Projekt ins Leben gerufen, das den Anbau des
Edelkakaos in Mischkulturen fördert und die Kakaobauern ausbildet. Davon profitieren
Mensch, Tier und Natur gleichermassen. Das Resultat: die erste CO2-neutrale Bio
Fairtrade-Schokolade mit Edelkakao aus Madagascar.


Die klimatischen Bedingungen in Madagascar, die ausgeglichenen Bodenverhältnisse auf dieser
Insel im Indischen Ozean und der Edelkakao verleihen der Schokolade von Coop Naturaplan
eine einzigartige Geschmacksnote. «Als Weiterführung der Naturaplan Projektschokoladen aus
Honduras und Ecuador bieten wir unseren Kundinnen und Kunden nun ein weiteres
Genusserlebnis ohne Kompromisse», so Daniel Böni, zuständig für Süsswaren und Salziges bei
Coop.


Schutz der Biodiversität in Madagascar
Madagascar ist als Naturparadies bekannt. Wegen den Waldrodungen geriet die Flora und
Fauna Madagascars in den letzten Jahren in Bedrängnis. Die Waldfläche ging um 90% zurück,
auch Teile des Masoala Regenwaldes sind betroffen. Die auf Produktivität ausgelegte
Landwirtschaft mit Monokulturen entzieht dem Boden wichtige Nährstoffe. Bodenfruchtbarkeit
und Erträge nehmen ab, es entsteht eine Armutsfalle. Deshalb ist das Projekt Madagascar von
grosser Bedeutung. «Seit 25 Jahren engagieren wir uns direkt in Madagascar für den Schutz
des Regenwalds. Dazu gehört, dass wir den Bauern den Kakao als alternative Anbaumethode
zur Rodung des Regenwalds aufzeigen», erklärt Dr. Alex Rübel, Direktor des Zoo Zürich.


Dynamisches Agroforstsystem: Schlüssel zur Nachhaltigkeit
«Die Lösung für einen wirklich nachhaltigen Kakaoanbau liegt im dynamischen
Agroforstsystem», erklärt Andreas Hasler, Leiter Chocolats Halba. Die Agroforstsysteme
umfassen verschiedene Nutzpflanzen, fördern so die Biodiversität und speichern grosse Mengen
an CO2. Die vielseitigen Pflanzungen und fruchtbaren Böden generieren den Kakaobauern ein
diversifiziertes, nachhaltiges Einkommen.


Nachhaltige Wissensvermittlung
Im Rahmen des Projekts werden Kleinbauern befähigt, die wertvollen Edelkakaosorten Trinitario
und Criollo in Kombination mit anderen lokalen Nutzpflanzen wie Bananen, Mango oder Maniok
sowie mit Edelholzbäumen in Mischanbau zu kultivieren. Im Sinne von «Train the Trainer»
geben die Kleinbauern das Gelernte anschliessend weiter. «Ich sehe es als meine Berufung,
meine Erfahrungen mit Kollegen zu teilen, denn nur so erzielt das Projekt eine nachhaltige
Wirkung», so Felestin Randrianjafy, Kakaobauer in Madagascar, der seit der ersten Stunde Teil
des Projektes ist.

Coop Projektschokoladen
Coop Tat 382: Wir fördern den nachhaltigen Kakaoanbau in Madagaskar.

 

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